Corona-Evaluation: ein Flop?

Corona-Evaluation: ein Flop?

Die Pandemie hat in den letzten zwei Jahren auch in diesem Blog eine bedeutende Rolle gespielt. Erste Beiträge hatten bei uns bereits im März 2020 die „digitale“ Bewältigung der aufflammenden Pandemie zum Thema: wir berichteten ab diesem Zeitpunkt häufiger über Corona-Überwachungs-Apps und den Einsatz digitaler Technik zur Pandemiebekämpfung.

Ein langer Zeitraum, in dem man eine Unmenge an Daten hätte sammeln und auswerten können. Denn die Daten sind letztlich die Grundlage für eine wissensbasierte Entscheidungsfindung und zukünftige Maßnahmen. Nun ist im jüngst erschienen Bericht des Sachverständigenausschusses nach § 5 Abs. 9 IFSG zu lesen: „Die gezielte Erforschung der Pandemie und politische Managemententscheidungen sind ohne qualitativ hochwertige virologische, epidemiologische, klinische und soziale Daten nicht denkbar“.

Leider ist jedoch eine zentrale Erkenntnis des Berichts, dass es an diesen Daten mangelt. So richtet dieser Evaluationsversuch seinen Blick eher auf das, was hätte sein sollen.

Dazu kommt wohl noch, dass die Daten, die vorhanden sind, nicht vollständig ausgewertet werden können. Kritiker erkennen im föderalen Gesundheitssystem und im Datenschutz die Haupthindernisse einer umfassenden Analyse.

Zum Download:

EVALUATION DER RECHTSGRUNDLAGEN UND MAßNAHMEN DER PANDEMIEPOLITIK